Bedürfnisse im Konflikt besser verstehen

Bedürfnisse sind der leise Kern in jedem Konflikt. Sie wirken oft im Hintergrund, kaum sichtbar und doch entscheidend für das, was im Miteinander geschieht. Wir sprechen häufig über Verhalten, über Worte, über Situationen – darüber, was gesagt wurde und wie etwas gemeint war. Doch nur selten richten wir den Blick auf das, worum es eigentlich geht. Dieser Beitrag lädt dich ein, genau dort hinzuschauen. Nicht kompliziert, sondern einfach und alltagstauglich. Mit einer klaren Orientierung, die dir hilft, schneller zu erfassen, was im Miteinander wirklich passiert – und warum.

 

 

Vielleicht kennst du solche Situationen: Jemand sagt „Das ist mir jetzt alles zu stressig, ich hab da keine Lust mehr drauf – mach doch dein Ding.“ Wenn wir auf der Sachebene bleiben, reagieren wir oft direkt. Dann machen wir unser Ding oder fordern die andere Person auf, doch bitte weiter mitzumachen. Und gleichzeitig merken wir: Irgendetwas passt hier nicht. Denn solche Sätze sind selten das eigentliche Thema. Sie sind eher ein Ausdruck. Ein Hinweis. Manchmal auch ein Schutz. Dahinter liegen Bedürfnisse, die in diesem Moment nicht erfüllt sind. Und genau hier beginnt ein anderer Zugang. Wenn wir anfangen, hinter die Worte zu schauen, verändert sich die Qualität des Gesprächs. Aus einem möglichen Gegeneinander entsteht die Chance auf echtes Verstehen. Nicht, weil plötzlich alles leicht ist – sondern weil wir beginnen, das Bedürfnis zu betrachten.

 

 

Im Beispiel könnte hinter dem Rückzug ein Bedürfnis nach Struktur, Orientierung oder Vorhersehbarkeit liegen. Also etwas, das dem Sicherheitsfeld zugeordnet ist. Und dann bekommt der Satz „mach doch dein Ding“ eine ganz andere Bedeutung. Vielleicht heißt er eigentlich: „Ich verliere gerade den Überblick und brauche mehr Klarheit.“ Wenn ich das erkenne, verändert sich mein Handlungsspielraum. Ich kann anders reagieren. Nicht mehr aus dem Impuls heraus, sondern mit Blick auf das, was wirklich gebraucht wird. Dann geht es nicht mehr darum, wer sich durchsetzt, sondern darum, wie wir Bedürfnisse miteinander in Einklang bringen. Genau dafür nutze ich die vier Bedürfnisfelder: Nähe, Sicherheit, Distanz und Wechsel – in Anlehnung an das Riemann-Thomann-Modell. Vier einfache Richtungen, die dir helfen können, Bedürfnisse schneller einzuordnen. Nähe steht für Verbindung, Vertrauen und Mitgefühl. Sicherheit für Struktur, Klarheit und Verlässlichkeit. Distanz für Autonomie, Eigenständigkeit und Selbstwirksamkeit. Und Wechsel für Leichtigkeit, Kreativität und Bewegung.

 

 

Besonders spannend wird es, wenn diese Felder aufeinandertreffen. Nähe und Distanz oder Sicherheit und Wechsel stehen sich oft gegenüber. Und genau dort entstehen viele Konflikte. Nicht, weil Menschen schwierig sind, sondern weil unterschiedliche Bedürfnisse unterschiedliches Handeln hervorbringen – und dabei oft unbewusst das gegenüberliegende Bedürfnisfeld  beeinträchtigt wird.

 

Neben dieser Orientierung entsteht ein weiteres Bild, das ich besonders kraftvoll finde: der Bedürfnisbaum. Nähe und Sicherheit bilden dabei das Wurzelsystem. Sie sind die Grundlage für Wachstum. Ohne Verbindung und ohne ein Gefühl von Sicherheit fehlt der Boden, auf dem Entwicklung entstehen kann. Distanz und Wechsel stehen für die Entfaltung nach oben – für Kreativität, Autonomie, Ideen und Bewegung. Für das, was sichtbar wird. Wenn Menschen neu in ein System kommen, dann brauchen sie zuerst Nähe und Sicherheit. Erst dann können sie sich wirklich einbringen, Verantwortung übernehmen und ihre Stärken zeigen. Wenn wir diese Reihenfolge übergehen, entstehen oft Unsicherheiten, Rückzug oder auch Widerstand. Das lässt sich wunderbar auf Teams, Kitas oder Unternehmen übertragen. Und gleichzeitig ist es eine Einladung zur Selbstreflexion: Erlebe ich in meinem Umfeld ausreichend Nähe und Sicherheit, um mich wirklich entfalten zu können? Oder fehlt mir vielleicht genau dort etwas, was ich bisher noch nicht klar benennen konnte?

 

Vielleicht nimmst du dir aus diesem Beitrag eine einfache Frage mit: Worum geht es hier eigentlich gerade wirklich? Und welches Bedürfnis könnte dahinter liegen? Allein diese Frage kann viel verändern. Sie verlangsamt. Sie öffnet. Und sie bringt dich einen Schritt näher an das, was im Miteinander wirklich zählt.

 

Die beiden Grafiken kannst du dir hier kostenfrei herunterladen:

Besser reagieren in Konflikten

Wie oft stehen wir da, hören zu, und fragen uns „Wie soll ich jetzt reagieren?“ oder „Was braucht mein Gegenüber eigentlich gerade?“

Genau für diese Situationen habe ich den Gesprächswürfel entwickelt. Ein praktisches Tool, mit dem du das Hinhören üben kannst – und das auf eine spielerische und verbindende Weise. Ideal für Seminare, Teamsitzungen oder Elterngespräche / Elternabende.

So funktioniert das Spiel:

  1. Person A erzählt kurz und knapp von einem Problem oder einer schwierigen Situation.
  2. Person B würfelt und reagiert mit der gewürfelten Reaktion.
  3. Person A gibt direkt Feedback: War die Reaktion hilfreich, passend, irritierend, stärkend?
  4. Person B würfelt noch zweimal – und reagiert jedes Mal erneut mit der neuen gewürfelten Reaktion, inklusive Feedback.
  5. Dann wird gewechselt: Jetzt erzählt Person B ein Problem, und Person A darf dreimal würfeln und reagieren.

Ziel ist nicht, das „richtige“ zu sagen – sondern zu üben, was verschiedene Reaktionen im Gegenüber auslösen.

Ein Gespräch kann und soll sich entwickeln – die Würfelreaktionen geben dabei Impulse.

Feedback erwünscht!

Nach jeder Reaktion gibt es Feedback. So kann die zuhörende Person direkt erfahren, was die eigene Reaktion beim Gegenüber bewirkt hat. Das macht den Gesprächswürfel zu einem echten Lernwerkzeug – spielerisch und mit Tiefgang.

Erklärung der Reaktionen auf dem Gesprächswürfel:

• Empathie: Vermute Gefühle und Bedürfnisse deines Gegenübers.

• Analyse: Stelle W-Fragen (was, wie, wann, wo, wer?), um das Problem besser zu verstehen.

• Trösten: Finde Worte, die aufbauen, Hoffnung machen oder einfach nur gut tun.

• Ideen: Frage zuerst, ob dein Gegenüber eine Idee hören möchte. Biete dann ein bis zwei Ideen an. Frage am Ende, ob daraus eine eigene, bessere Idee entstanden ist.

• Zusammenfassen: Gib das Gehörte in deinen Worten wieder. Das hilft deinem Gegenüber das eigene Problem nochmal betrachten zu können und beugt Missverständnisse vor.

• Joker (Sozialundstark-Logo): Du darfst frei wählen, was du für eine passende Reaktion hältst. Vertrauen erlaubt!

Jetzt wird gebastelt!

Lass die Teilnehmenden ihre Würfel selbst ausschneiden und zusammenbauen – das ist nicht nur eine kleine feinmotorischer Herausforderung, sondern hilft auch dabei, im Hier und Jetzt anzukommen. Gedruckt wird am besten auf etwas dickerem Papier (statt 80g/m² empfehle ich 120g/m²), damit der Würfel stabil ist und lange hält.

Am Ende darf jede/r den eigenen Würfel natürlich mitnehmen und in zukünftigen Gesprächen ausprobieren.
 

Hier kannst du die Druckvorlage für den Gesprächswürfel herunterladen:

Herunterladen (PDF)

Du möchtest Konfliktdynamiken besser verstehen und einfache Tools erlernen, um Konflikte sicherer zu lösen? Dann informiere dich hier über meine Online-Weiterbildung:

Konfliktlöser:in / Mentor:in für Konfliktmanagement

Die Weiterbildung findet live per Zoom statt und verteilt sich auf 10 Module á 2,5 Stunden pro Woche.

Melde dich jetzt an und sei ab September 2025 mit dabei.

Ich würde mich freuen, wenn wir uns dort begegnen und miteinander üben.

Herzliche Grüße
Hergen

Konflikte spielerisch lösen

Stell dir vor, ein Konflikt wäre wie ein Spiel – mit Strategie, Flexibilität und der Chance, dass am Ende beide Seiten gewinnen. Klingt unrealistisch? Tatsächlich ist genau das möglich, wenn du mit der richtigen Haltung in ein Gespräch gehst.

Doch was tun, wenn Emotionen hochkochen und alle nur ihr eigenes Ziel verfolgen? Hier kommt der spielerische Ansatz ins Spiel: Wer vorbereitet ist, bleibt handlungsfähig – selbst in hitzigen Situationen.

Die richtige Vorbereitung

Die Grundlage für ein gelungenes Konfliktgespräch ist die Planung. Überlege dir:

1. Was ist dein Minimalziel? Was möchtest du im Gespräch unbedingt erreichen? Was ist „Not-wendig“, damit du von einer Lösung sprechen kannst?

2. Was ist dein Maximalziel? Wie könnte eine Traumlösung aussehen, die viel mehr beinhaltet, als du eigentlich brauchst?

3. Was sind deine konkreten Anliegen? Formuliere mindestens 10 konkrete Anliegen für das Konfliktgespräch, um die du verhandeln möchtest.

Kategorisiere deine Anliegen in drei Farben:

Diese Klarheit gibt dir Sicherheit und hilft, im Gespräch flexibel zu bleiben.

Der spielerische Ansatz

Viele Konflikte scheitern, weil wir uns zu stark auf das Vermeiden von Fehlern konzentrieren. Denk stattdessen an Sport: Wer den Spaß am Spiel bewahrt, gibt sein Bestes und bleibt flexibel. Gehe mit der Haltung in das Gespräch: „Ich möchte, dass wir beide gewinnen!“

Wenn es schwierig wird

Manchmal fehlt die Leichtigkeit – zum Beispiel, wenn die Emotionen überhandnehmen. In solchen Fällen kann eine neutrale dritte Person helfen, den Rahmen zu halten. Trau dich, solche Gespräche zu vertagen oder externe Unterstützung einzuholen.

Fazit: Konflikte sind keine Bedrohung, sondern Chancen. Mit Vorbereitung, Klarheit und einem spielerischen Mindset wirst du erleben, wie viel Potenzial in einem Konfliktgespräch steckt.

Hier findest du die ganze Podcastfolge zum Blogbeitrag:

Inspiriert aus dem Buch: Das Schranner-Konzept®: Die neuen Prinzipien für die Verhandlungen der Zukunft.

Hier findest du weitere Information zur Weiterbildung „Konfliktlöser:in / Mentor:in für Konfliktmanagement“

Betriebsanleitung für Mitmenschen

Eine Betriebsanleitung für Mitmenschen klingt zunächst technisch und distanziert, ist aber genau das Gegenteil.

Worum geht es?

Für alle technischen Geräte gibt es Bedienungsanleitungen, damit wir sie optimal bedienen können und sie keinen Schaden nehmen. Für unsere Mitmenschen leider nicht. Das macht die Kommunikation untereinander viel schwieriger und gerade bei Konflikten herausfordernd. Einer Person kann ich zum Beispiel meine Kritik direkt sagen und muss nicht befürchten, dass sie es persönlich nimmt. Bei einer anderen Person würde eine solche Kritik sofort eskalieren und in Vorwürfen oder gar Beleidigungen enden.

An dieser Stelle bietet sich eine sehr spannende Teamübung an.

Nehmt euch in einer Teamsitzung 30 Minuten Zeit.

Die Aufgabe ist einfach. Jede/r schreibt eine Betriebsanleitung für sich selbst.

Folgende Punkte können für eine Betriebsanleitung interessant sein:

  1. Fehlerbehebung: Wie möchte ich kritisiert werden?
  2. Wartungsmodus: Was können andere tun, damit es mir gut geht?
  3. Turbo / Boost: Was können andere tun, um mich zu motivieren?
  4. Verbindung herstellen: Welche Art der Kommunikation ist für mich wertvoll? Wie möchte ich Dinge besprechen? Was kann mein Gegenüber tun, damit ich mich in unserer Kommunikation wohl fühle?

Nehmt euch bis zu 15 Minuten Zeit und schreibt eure Gedanken zu den Punkten auf. Stellt euch dann zu zweit eure Betriebsanweisungen gegenseitig vor. Zum Schluss stellt ihr euch im Team gegenseitig eure Betriebsanleitungen vor. Wichtig: Auch wenn „vieles schon gesagt wurde“, ist es in diesem Fall wichtig, von allen Teammitgliedern zu hören, wie sie persönlich behandelt werden möchten.

Zum Schluss könnt ihr die einzelnen Seiten „schön“ gestalten und z.B. mit einem Foto in ein Teambuch heften.

Der Vorteil: Auch neue Mitarbeitende bekommen schnell Orientierung, wie sie am besten mit einzelnen Teammitgliedern in Kontakt kommen können. Selbstverständlich sollten auch neue Mitarbeitende ihre eigene Betriebsanleitung erstellen und im Team kurz vorstellen.

Das Ganze soll Spaß machen und ein tieferes Kennenlernen ermöglichen.

Letztlich kann diese Übung euch helfen, euch künftig rücksichtsvoller zu kritisieren und mit eurer Kritik, die maximale Wirkung er erreichen. 

Bedenke dabei immer: Kritik soll das Miteinander wieder schöner machen. Kritik ist also etwas durchweg positives.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

Herzlichen Grüße

Hergen

Hier gelangst du direkt zur Podcastfolge

Und hier kannst du die Podcastfolge mit Video sehen

Für viel mehr praktische Ideen im Umgang mit Konflikten empfehle ich dir meine Weiterbildung „Konfliktlöser:in / Mentor:in für Konfliktmanagement“. Die Weiterbildung findest du hier: Zur Weiterbildung

Selbstregulation – Meine 3 Lieblingsübungen

In dieser Folge zeige ich dir drei meiner Lieblingsübungen zur Selbstregulation in hitzigen und stressigen Situationen.
Vor allem in Konflikt- oder Kritikgesprächen steigt der Stresspegel gerne in Bereiche, in denen sich unser „Denkendes Gehirn“ unwohl fühlt und nicht mehr lösungsorientiert arbeitet, sondern in den Kampf- oder Fluchtmodus verfällt.
Um wieder einen klaren Kopf zu bekommen, sind Selbstregulationsübungen eine gute Möglichkeit. In dieser Folge stelle ich dir die 3-5 Atemübung, die 4×4 Atmung und die 5-4-3-2-1 Methode vor.
Du bist herzlich eingeladen, diese Übungen direkt auszuprobieren und zu schauen, welche Übung sich für dich am praktischsten und effektivsten anfühlt.

Hier kannst du die Podcastfolge direkt auf Spotify hören und hier auf Apple Podcasts.

Die Weiterbildung „Konfliktlöser:in – Mentor:in für Konfliktmanagement“ findest du unter: www.sozialundstark.com/konfliktloeserin

Konflikte lösen in 4 Schritten

Ich stelle dir unser Konflikthaus vor. Gemeinsam mit Kathrin Hohmann habe ich ein Modell entwickelt, das Konfliktklärungen leichter macht. Das Modell navigiert dich Schritt für Schritt durch Konflikträume bis zu einer konstruktiven Konfliktlösung. Dabei kannst du deine individuellen Fähigkeiten und Methoden in dem Konflikthaus einbringen, um authentisch, beziehungsstärkend und sicher in Konflikten zu agieren. Wichtig ist, dass du die Konflikträume sowohl für dich als auch für dein Gegenüber mitdenkst und darauf achtest, dass alle Beteiligten sich in den einzelnen Räumen wohl fühlen.

Wenn du konkrete Ideen und Übung im Konfliktmanagement suchst, dann lade ich dich herzlich in meine Weiterbildung „Konfliktlöser:in – Mentor:in für Konfliktmanagement“ ein. Aktuell sind im September noch wenige Plätze frei. Die Weiterbildung findest du unter: www.sozialundstark.com/konfliktloeserin

Und wenn du immer auf dem Laufenden bleiben möchtest, dann trage dich hier in meinen Newsletter ein: https://sozialundstark.com/newsletter

Den Podcast findest du ebenso hier auf Spotify und hier auf Apple Podcasts.

Den Podcast auf YouTube findest du hier:

Kritik erfolgreich kommunizieren

Eine gelungene Kritik will nicht zerstören oder abwerten, sondern verfolgt die Absicht, das Miteinander wieder schöner zu machen.

In dieser Folge bekommst du einen Einblick in 3 mögliche Kritikformulierungen, mit denen du dein Gegenüber rücksichtsvoll und wirksam kritisieren kannst. Als Grundlage dienen hier Kritikformulierungen aus der Gewaltfreien Kommunikation und dem Systemischen Aggression-Management

Dabei verwende ich ein alltägliches Konfliktbeispiel, das mit Hilfe gelungener Kritik gelöst werden konnte.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Hören und viel Erfolg für deine nächste Kritik.

Diese Folge findest du überall, wo es Podcasts gibt u.a. hier auf Spotify und hier auf Apple Podcasts.

In Modul 7 meiner Weiterbildung „Konfliktlöser:in – Mentor:in für Konfliktmanagement“ werden wir uns noch tiefer mit den Möglichkeiten und Wirkweisen gelungener Kritik auseinandersetzen. Wenn du tiefer in die Kunst guter Kritik und einem wirksamen Konfliktmanagement eintauchen willst, dann schau mal hier: www.sozialundstark.com/konfliktloeserin

Gewaltfreie Kommunikation

In dieser Folge bekommst du einen Einblick in die 4 Schritte der Gewaltfreien Kommunikation. Eine Methode, die mein Leben im Denken, Handeln und Fühlen sehr positiv beeinflusst hat.

Ich zeige dir drei Richtungen der GFK: Impathie, Selbstkundgabe und Empathie. Zu jedem Schritt gebe ich dir ein Beispiel.

Außerdem teile ich mit dir meine „Goldene Konfliktregel“, die für mich ein echter Gamechanger war. Vielleicht kennst du Situationen, in denen Menschen einfach nicht bereit sind, dem anderen zuzuhören. Es geht nur noch um die vermeintlich besseren Argumente und ein echter Dialog kommt gar nicht mehr zustande. Am Ende gewinnt der, der am lautesten schreit. Das kann gerade in der Konfliktbegleitung unglaublich anstrengend, kräftezehrend und blockierend sein. Wie man damit umgehen kann, erfährst du fast nebenbei in dieser neuen Podcastfolge. Viel Spaß beim Zuhören.

Diese Folge findest du überall, wo es Podcasts gibt u.a. hier auf Spotify und hier auf Apple Podcasts.

Meine Weiterbildung „Konfliktlöser:in – Mentor:in für Konfliktmanagement“ findest du unter: www.sozialundstark.com/konfliktloeserin

Meine Fortbildung zur Gewaltfreien Kommunikation findest du hier: https://sozialundstark.com/gewaltfreie-kommunikation

Mit Aggressionen umgehen

Fragst du dich auch oft, wie du entspannt mit Vorwürfen und Beschuldigungen anderer umgehen kannst?

Wenn die eigene Erregung und Hilflosigkeit uns blockiert und ohnmächtig werden lässt, beginnt der verletzende „Kampfmodus“ oder der „Fluchtmodus“ im Konflikt. Beide Modi sind wenig hilfreich, denn das Duell könnte zwar im verbalen Kampf auf der inhaltlichen Ebene eine:n Gewinner:in hervorbringen, auf der Beziehungsebene hätten jedoch alle Beteiligten verloren.

Was genau du tun kannst, um entspannter mit Konflikten umzugehen und Aggressionen konstruktiv zu begegnen, erfährst du in meiner aktuellen 10-minütigen Podcast-Episode.

Du kannst diese Folge auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen hören, wie z.B. hier auf Spotify oder hier auf Apple-Podcasts.

Selbstregulation im Konflikt

In dieser Podcast-Episode geht es um eine gewinnbringende Haltung in Konflikten, denn alles beginnt bei mir. Selbstregulation, Reframing, Kommunikation und der Blick auf die eigene Landkarte.

Ich bin Hergen Sasse, Autor, Konflikt- und Kommunikationstrainer und möchte dir helfen, Konflikte mit mehr Leichtigkeit zu meistern.

Meine Weiterbildung „Konfliktlöser:in – Mentor:in für Konfliktmanagement“ findest du unter: www.sozialundstark.com/konfliktloeserin

Du kannst die Folge auch hier auf Spotify hören oder hier auf Apple Podcasts.

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