Auch wenn Harmonie am angenehmsten ist, können wir Konflikte nicht wegdenken. Und wenn wir uns selbst die Zeit geben, durch den Konflikt zu lernen und zu wachsen, erleben wir sie plötzlich als Chance und nicht mehr als Hindernis.
Roland Rehm
Ich gestalte Konflikttrainings, weil ich überzeugt bin, dass Verständigung möglich wird, sobald Menschen sich trauen, ehrlich und zugleich wohlwollend miteinander zu sprechen. Mir macht es Freude, Räume zu schaffen, in denen Humor, Klarheit und echtes Zuhören wieder Bewegung in festgefahrene Situationen bringen. Denn durch dieses Zuhören entsteht Verstehen und das löst oft schon die meisten Situationen friedlich auf.
Bernd Eberhardt
Als systemischer Business Coach, Konflikttrainer, Talent-Coach und Experte für Persönlichkeitsentwicklung mit über 30 Jahren Erfahrung als Führungskraft und Berater in verschiedenen Branchen begleite ich Unternehmen und Institutionen auf ihrem Weg zu nachhaltigem Erfolg und Menschen zu innerer Zufriedenheit. Mit einem wissenschaftlichen Hintergrund in angewandter Psychologie sowie Informatik und Physik bringe ich fundierte Expertise, Leidenschaft für Veränderungsprozesse sowie einem Verständnis integraler Lebenspraxis und viel Herz mit.
Sandra Rehm
Ich liebe es, Menschen in gezielten Trainings und Workshops dabei zu unterstützen, ihre innere Stärke zu entdecken, persönliche Schutzfaktoren zu entwickeln und ihre Konfliktlösungsfähigkeiten zu erhöhen. Gemeinsam mit Arbeitgebern und Führungskräften möchte ich eine gesunde Unternehmenskultur gestalten, in der wertschätzende Kommunikation, Sinnhaftigkeit und Transparenz die nötigen Rahmenbedingungen schaffen, um das Wohlbefinden, Motivation und die Leistungsfähigkeit im Berufsalltag nachhaltig zu steigern.
Nicki Tuschl
Ich möchte meine Leidenschaft für Konfliktlösung weitergeben und zeigen, wie viel Verbindung und gemeinsames Wachstum in jedem Konflikt steckt.
Denise Nobis
Ich glaube fest daran, dass aus einem gut begleiteten Konflikt oft die stärksten Verbindungen wachsen. Konflikte mit Eltern sind für mich eine Gelegenheit, Brücken zu bauen und Missverständnisse in Verständnis zu verwandeln.
Marissa Klitzing
Mich motiviert es, Menschen dabei zu unterstützen, in herausfordernden Situationen Klarheit, Sicherheit und Verbindung zu schaffen. Konflikte sind für mich keine Störungen, sondern Chancen: für Wachstum, für bessere Beziehungen und für echte Zusammenarbeit. In meinen Trainings möchte ich einen Raum schaffen, in dem Menschen sich selbst besser verstehen, neue Perspektiven entdecken und Mut entwickeln, schwierige Gespräche konstruktiv zu führen.
Hergen Sasse
Meine Motivation ist es, ein Miteinander zu gestalten, das nicht von Verurteilungen und Abwertungen geprägt ist, sondern getragen von der Motivation einander wirklich zu verstehen.
Besser reagieren in Konflikten
Wie oft stehen wir da, hören zu, und fragen uns „Wie soll ich jetzt reagieren?“ oder „Was braucht mein Gegenüber eigentlich gerade?“
Genau für diese Situationen habe ich den Gesprächswürfel entwickelt. Ein praktisches Tool, mit dem du das Hinhören üben kannst – und das auf eine spielerische und verbindende Weise. Ideal für Seminare, Teamsitzungen oder Elterngespräche / Elternabende.
So funktioniert das Spiel:
- Person A erzählt kurz und knapp von einem Problem oder einer schwierigen Situation.
- Person B würfelt und reagiert mit der gewürfelten Reaktion.
- Person A gibt direkt Feedback: War die Reaktion hilfreich, passend, irritierend, stärkend?
- Person B würfelt noch zweimal – und reagiert jedes Mal erneut mit der neuen gewürfelten Reaktion, inklusive Feedback.
- Dann wird gewechselt: Jetzt erzählt Person B ein Problem, und Person A darf dreimal würfeln und reagieren.
Ziel ist nicht, das „richtige“ zu sagen – sondern zu üben, was verschiedene Reaktionen im Gegenüber auslösen.
Ein Gespräch kann und soll sich entwickeln – die Würfelreaktionen geben dabei Impulse.
Feedback erwünscht!
Nach jeder Reaktion gibt es Feedback. So kann die zuhörende Person direkt erfahren, was die eigene Reaktion beim Gegenüber bewirkt hat. Das macht den Gesprächswürfel zu einem echten Lernwerkzeug – spielerisch und mit Tiefgang.
Erklärung der Reaktionen auf dem Gesprächswürfel:
• Empathie: Vermute Gefühle und Bedürfnisse deines Gegenübers.
• Analyse: Stelle W-Fragen (was, wie, wann, wo, wer?), um das Problem besser zu verstehen.
• Trösten: Finde Worte, die aufbauen, Hoffnung machen oder einfach nur gut tun.
• Ideen: Frage zuerst, ob dein Gegenüber eine Idee hören möchte. Biete dann ein bis zwei Ideen an. Frage am Ende, ob daraus eine eigene, bessere Idee entstanden ist.
• Zusammenfassen: Gib das Gehörte in deinen Worten wieder. Das hilft deinem Gegenüber das eigene Problem nochmal betrachten zu können und beugt Missverständnisse vor.
• Joker (Sozialundstark-Logo): Du darfst frei wählen, was du für eine passende Reaktion hältst. Vertrauen erlaubt!
Jetzt wird gebastelt!
Lass die Teilnehmenden ihre Würfel selbst ausschneiden und zusammenbauen – das ist nicht nur eine kleine feinmotorischer Herausforderung, sondern hilft auch dabei, im Hier und Jetzt anzukommen. Gedruckt wird am besten auf etwas dickerem Papier (statt 80g/m² empfehle ich 120g/m²), damit der Würfel stabil ist und lange hält.
Am Ende darf jede/r den eigenen Würfel natürlich mitnehmen und in zukünftigen Gesprächen ausprobieren.
Hier kannst du die Druckvorlage für den Gesprächswürfel herunterladen:
Herunterladen (PDF)Du möchtest Konfliktdynamiken besser verstehen und einfache Tools erlernen, um Konflikte sicherer zu lösen? Dann informiere dich hier über meine Online-Weiterbildung:
Konfliktlöser:in / Mentor:in für Konfliktmanagement
Die Weiterbildung findet live per Zoom statt und verteilt sich auf 10 Module á 2,5 Stunden pro Woche.
Melde dich jetzt an und sei ab September 2025 mit dabei.
Ich würde mich freuen, wenn wir uns dort begegnen und miteinander üben.
Herzliche Grüße
Hergen
Konflikte spielerisch lösen
Stell dir vor, ein Konflikt wäre wie ein Spiel – mit Strategie, Flexibilität und der Chance, dass am Ende beide Seiten gewinnen. Klingt unrealistisch? Tatsächlich ist genau das möglich, wenn du mit der richtigen Haltung in ein Gespräch gehst.
Doch was tun, wenn Emotionen hochkochen und alle nur ihr eigenes Ziel verfolgen? Hier kommt der spielerische Ansatz ins Spiel: Wer vorbereitet ist, bleibt handlungsfähig – selbst in hitzigen Situationen.
Die richtige Vorbereitung
Die Grundlage für ein gelungenes Konfliktgespräch ist die Planung. Überlege dir:
1. Was ist dein Minimalziel? Was möchtest du im Gespräch unbedingt erreichen? Was ist „Not-wendig“, damit du von einer Lösung sprechen kannst?
2. Was ist dein Maximalziel? Wie könnte eine Traumlösung aussehen, die viel mehr beinhaltet, als du eigentlich brauchst?
3. Was sind deine konkreten Anliegen? Formuliere mindestens 10 konkrete Anliegen für das Konfliktgespräch, um die du verhandeln möchtest.
Kategorisiere deine Anliegen in drei Farben:
• Rot: Unverzichtbar.
• Gelb: Verhandelbar.
• Grün: Nice-to-have.
Diese Klarheit gibt dir Sicherheit und hilft, im Gespräch flexibel zu bleiben.
Der spielerische Ansatz
Viele Konflikte scheitern, weil wir uns zu stark auf das Vermeiden von Fehlern konzentrieren. Denk stattdessen an Sport: Wer den Spaß am Spiel bewahrt, gibt sein Bestes und bleibt flexibel. Gehe mit der Haltung in das Gespräch: „Ich möchte, dass wir beide gewinnen!“
Wenn es schwierig wird
Manchmal fehlt die Leichtigkeit – zum Beispiel, wenn die Emotionen überhandnehmen. In solchen Fällen kann eine neutrale dritte Person helfen, den Rahmen zu halten. Trau dich, solche Gespräche zu vertagen oder externe Unterstützung einzuholen.
Fazit: Konflikte sind keine Bedrohung, sondern Chancen. Mit Vorbereitung, Klarheit und einem spielerischen Mindset wirst du erleben, wie viel Potenzial in einem Konfliktgespräch steckt.
Hier findest du die ganze Podcastfolge zum Blogbeitrag:
Inspiriert aus dem Buch: Das Schranner-Konzept®: Die neuen Prinzipien für die Verhandlungen der Zukunft.
Hier findest du weitere Information zur Weiterbildung „Konfliktlöser:in / Mentor:in für Konfliktmanagement“